Der bei Poznan liegende Landwirtschaftsbetrieb Gola verwaltet das Revier von
16.500 ha Größe. Das Revier setzt sich aus drei, nicht unmittelbar aneinandergrenzenden
Gebieten zusammen. Mischwälder, mit Laub- und Nadelbäume bedecken etwa 4200 ha der
Revierflächen. Die restliche Flächen sind Felder und Wiesen, die eine vielfältige
Nahrungsquelle für das Wild bieten.
Das Relief des Reviers eignet sich wie aus einem Lehrbuch für die Niederwildjagd. Besonders zu
empfehlen ist die Rehwildjagd in Gola. In diesem Revier stimmt nicht nur die Quantität
der Rehböcke sondern auch die Qualität der Trophäen: 250 — 400 g sind die Regel, wobei
Trophäen mit über 500 g jedes Jahr zur Strecke gehören. Insgesamt werden 90 Rehböcke pro
Jahr erlegt.Dank einer angeschlossenen Fasanenzucht wird die Population der Vögel im Revier
hinzu verstärkt. Zur Abwechslung empfehlenswert ist daher ein Jagdtag auf Fasanen oder
Rebhühner zu reservieren. Selbstverständlich können auch mehrtägige Jagdaufenthalte für
Gruppen, die ausschließlich auf Fasanen und Rebhühner jagen wollen durchgeführt werden.
Zudem können auch Enten und Gänse bejagt werden. In den vergangenen Jahren gehörten zur
Strecke der OHZ Gola regelmäßig besonders starke Damwildhirsche und selbst ein Goldmedaillenhirsch
von 3,8 kg. Diese Hirsche sind natürlich nicht der Regelfall, die Mehrzahl der pro Jahr
erlegten 20 Damwildhirsche hat eine Trophäenstärke zwischen 1,5 und 2,5 kg. Schwarzwild ist
in Gola natürlich auch heimisch und macht bei jeder Drückjagd einen großen Teil der Strecke
aus. Jährlich werden etwa 200 Stück Schwarzwild gestreckt. Zudem werden noch 4 Rothirsche
(bis 9 kg) pro Jahr erlegt.
Das Jagdquartier im Schloss Gola befindet sich in einem Park unweit des Dorfes. Das Schloss
ist mit 8 Zimmer (3 Einzelzimmer, 2 Doppelzimmer und 3 Dreibettzimmer) und 16 Betten
ausgestattet. Den Jagdgästen stehen mehrere Gesellschaftsräume, wie das Jagdzimmer,
der Speisesaal und das Kaminzimmer und vier Badezimmer zur Verfügung. Der Jagdablauf
im Revier als auch die Serviceleistungen im Schloss werden von Herrn Paweł Grylewicz
überwacht, dieser hat fast sein gesamtes Jägerleben in den Revier verbracht und gibt
nun seine Erfahrung an unsere Jagdgäste weiter.
Als Alternativunterkunft steht unseren Jägern das Privatquartier bei Familie Krasniewski zur
Verfügung. Es gibt dort zwei Doppelzimmer und ein Einzelzimmer, mit Dusche und Bad.
Frau Krasniewski ist eine ausgezeichnete Köchin und Wirtin. Eine besonders familiäre
Atmosphäre zeichnet das Haus aus.
Ihr Quartier:


